Viségrad-Gruppe startet „Zentrum zum Management der Flüchtlingskrise“

Die Visegrad-Gruppe aus Polen, Ungarn, Tschechien und der Slowakei hat die Gründung eines sogenannte Zentrums zum Management der Flüchtlingskrise bekanntgegeben.

Unter der Führung Polens wollen die Länder ihre Flüchtlingshilfe in den Libanon oder nach Jordanien auslagern.

Die Länder sperren sich gegen die Aufnahme von auf die EU-Staaten zu verteilenden Flüchtlingen. Ministerpräsident Viktor Orban und andere sind auch gegen kleine Zahlen, im Falle Ungarns rund 1300 Orban wiederholte seine Position bei einem Besuch im Nachbarland Serbien:

“Das Leben ändert sich in den Ländern, wenn Migranten in Massen ankommen”, so Orban bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem serbischen Amtskollegen Aleksandar Vucic. “Vielleicht nicht über Nacht, aber in einigen Jahren werde uns unsere Kinder und Enkel fragen: Warum habt ihr zugelassen, dass sich unser Heimatland ändert, dass sich Europa ändert?”

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