„Maischberger“: AfD-Politikerin gibt Merkel Mitschuld am Mord in Freiburg

AdD-Politikerin Alice Weidel weist Angela Merkel in der Talkshow von Frau Maischberger eine klare Mitschuld an der Ermordung im Fall Maria zu.

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Auf ihrem Bundesparteitag hat die CDU ihr Profil in der Flüchtlingspolitik geschärft. Für einige Beschlüsse, beispielsweise zur Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft für in Deutschland geborene Kinder ausländischer Eltern, gab es Zuspruch auch von der AfD. Dass sich die Sympathien aber nicht gegen Kanzlerin Angela Merkel richten, zeigt „Sandra Maischberger“ in der ARD.

Dort war unter anderem die AfD-Politikerin Alice Weidel zu Gast, um über „Angst vor Flüchtlingen“ zu diskutieren. Thema war dabei natürlich auch der Mord an einer Studentin in Freiburg, mutmaßlich durch einen 17 Jahre alten Flüchtling. „Ist Angela Merkel verantwortlich für diesen Tod?“, fragte Moderatorin Maischberger unverblümt. Die Antwort von AfD-Frau Weidel war deutlich.

„Selbstverständlich ist sie das, indirekt, mit“, so die 37-Jährige. Merkel und die Bundesregierung seien verantwortlich für den Kurs, Flüchtlinge unkontrolliert einreisen zu lassen. Daher sei jeder Mord, der durch einen „sogenannten Flüchtling“ begangen wird, unnötig und zu viel. „Und die Bundeskanzlerin trägt dafür indirekt mit die Verantwortung. Selbstverständlich tut sie das“, sagte sie.

„Ganz billiges politisches Kapital“

Während die anderen Talkshow-Gäste das so hinnahmen, zeigte sich der Bundesvorsitzende der Jungen Union Paul Ziemiak fassungslos über die Aussage. „Diesen Tod zu missbrauchen, um daraus ganz billig politisches Kapital zu schlagen, ist einfach schlimm“, sagte er, zeigte sich aber auch zuversichtlich: „Ich glaube aber, die Menschen wissen das.“ Diese könnten die Tat differenziert sehen.

Quelle: Focus

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