Ist Tunesien noch eine Demokratie? Apartheid gegenüber den Schwarzen

Die Gefahr, rassistischen Anfeindungen ausgesetzt zu werden, ist in Tunesien für Schwarze und Ausländer kein Mythos.

Diese Feststellung durch Schwarze und andere Ausländer in Tunesien ist alamierend und der Rassismus auf dem Vormarsch. Viele Beispiele attestieren ein tödliches soziales Klima.

Ein Artikel der Info-Seite La Presse.tn kommt auf den Fall der typischen Alltagsrassismen in Tunesien zu sprechen:

„In Sidi Makhouf, zum Beispiel, fahren die schwarzen und maghrebinischen Schüler in getrennten Bussen“

 

Die etwa 8000 subsaharischen Studenten werden häufig Opfer von Ungerechtigkeiten, sogar durch den tunesischen Staat.

Zwischen dem 19. und 20. Juni mußten 700 subsaharische Studenten am Flughafen von Tunis eine Strafe von 300 Dinar zahlen, bevor sie heinkehren durften. Der Grund: sie hatten sich zu lange ohne Aufenthaltsgenehmigung in tunesien aufgehalten. Schuld daran waren jedoch die tunesischen Behörden, die mit der Ausgabe der Aufenthaltserlaubnis 6-7 Monate Verspätung hatten.
 

Seit dem Sturz des Regimes von Ben Ali sind Rassimus und Xenophobie explodiert, wie mehrere Vereingungen feststellen. Studenten erzählen, was sie durchmachen müssen. Sie werden ständig beschimpft und betrogen. In einigen Schulen sind die Schulkosten für subsaharische Schüler zweimal so hoch wie für Tunesier,

Verschiedene Vereinigungen bemühen sich gegenüber der Nationalversammlung für die Aufnahme eines Artikels zur Verdammung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

Quelle:slateafrique frei übersetzt von Angelika

 

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