Gewalttat in Hameln: Täter (Kader K.) war polizeibekannt

Nach der Gewalttat am Sonntagabend in Hameln hat sich die Familie des Opfers geäußert. Der mutmaßliche Täter sei immer recht aggressiv aufgetreten, sagte Maruf K., der Bruder der lebensgefährlich verletzten 28-jährigen Frau, dem NDR.

Gewalttat in Hameln: Täter (Kader K.) war polizeibekannt

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Nach der Geburt des gemeinsamen Sohns vor rund zwei Jahren habe sich das Paar getrennt – ein Grund hierfür sei ebenfalls die aggressive Haltung des Kindsvaters gewesen. Mehrfach hätten Maruf K, seine Mutter und seine Schwester – das spätere Opfer – bei der Polizei Anzeige erstattet. Die Polizei habe daraufhin aber weiter nichts unternommen, so der Eindruck der Familie.

Es kam nie zur Anklage

K.s Beschreibung deckt sich mit den Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft Hannover über das frühere Paar. Zwischen dem mutmaßlichen Täter und seinem Opfer seien aus der Vergangenheit „durchaus Streitigkeiten bekannt“, sagte Sprecher Thomas Klinge am Mittwochnachmittag zu NDR.de. Die Polizei habe ermittelt, es sei aber nie zu einer Anklage gekommen. Alle Ermittlungen wurden demnach eingestellt. Erst zwei Tage, bevor der 38-Jährige seine Ex-Partnerin niedergestochen, mit einem Strick um den Hals an sein Auto gebunden und durch die Stadt geschleift haben soll, erstattete die Frau Strafanzeige gegen ihn.

Quelle: NDR

 

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