Flensburg: Schüsse im Supermarkt – Polizei nimmt „verwirrten“ Libanesen fest

In einem Einkaufszentrum in Flensburg wurde ein „verwirrter“ Libanese festgenommen, der aus einer Waffe mehrere Schüsse abgefeuert hatte.

pistole

Zugriff in Flensburg: Das Spezialeinsatzkommando (SEK) hat am Sonntagabend den Lebensmittelmarkt in Flensburg durch den Hintereingang betreten. Nach Augenzeugenberichten wurde ein Mann festgenommen und abgeführt. Der Mann war unverletzt. Es wurde eine Waffe in dem Raum aufgefunden und von den Beamten sichergestellt. Die Polizei hatte zuvor Augenzeugenberichte bestätigt, dass in oder an dem Gebäude unweit der Gasstraße Schüsse gefallen waren.

Was war passiert? Um 16.05 Uhr ging ein Notruf bei der Einsatzleitstelle der Polizei in Flensburg ein. In der Neustadt sollte ein Schuss gefallen sein. Beamte vom 1. Polizeirevier eilten sofort zum Einsatzort und konnten dort in einem Gebäude einen offensichtlich verwirrten Mann, der sich in einem Lager eingesperrt hatte, feststellen.

Da zwar die ganze Zeit von außen mit dem Mann durch die Polizisten Kontakt gehalten wurde, aber nicht geklärt werden konnte, ob der 39-jährige  Mann eine Waffe bei sich hat, entschied man sich dafür, das SEK anzufordern. Die Spezialkräfte trafen um 17.30 Uhr in Flensburg ein und konnten den Mann widerstandslos festnehmen. Der Mann befand sich offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation und wird nun dem sozialpsychiatrischen Dienst vorgestellt. Quelle: shz

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