Eiskunstlaufshow: Weltweite Empörung über „strahlendes Grinsen“ im KZ-Outfit

„Verstörend“, „hirnlos“, „schrecklich“: International wird Tatjana Nawka mit ihrer KZ-Film-Hommage heftig kritisiert. Die Ehefrau von Putins Sprecher rechtfertigt es als Botschaft an „unsere Kinder“.

Mit einem TV-Eistanz in KZ-Häftlingskleidung mit Judenstern hat die Ehefrau des russischen Präsidentensprechers Dmitri Peskow im In- und Ausland einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Für ihren Auftritt in einer Promi-Eiskunstlaufshow des Staatssenders Perwy Kanal erntete Tatjana Nawka zwar Lob und Jubel von Juroren und Publikum. In den sozialen Netzwerken und in internationalen Medien wurde ihr Auftritt allerdings als unangemessen kritisiert.

Für ihren Auftritt bekamen Nawka und ihr Tanzpartner, der Schauspieler Andrej Burkowski, am Samstag die höchste Punktzahl sowie Lob von den Juroren. Ein YouTube-Video des Auftritts wurde allerdings überwiegend negativ bewertet.

Nawka und Burkowski hatten zu einem Song aus dem Oscar-prämierten italienischen Film „Das Leben ist schön“ getanzt. In der Tragikomödie von Roberto Benigni geht es um einen Vater, der für seinen kleinen Sohn ihre gemeinsame Haft in einem NS-Konzentrationslager wie ein Spiel inszeniert. Offenbar in Anlehnung an diese Geschichte tanzte das Paar spielend und lachend über das Eis, bis der Auftritt zum Klang von Gewehrschüssen endete.

Quelle: N24

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