Briten „zu ungebildet“ für EU-Referendum

BELGIUM EU TELECOM MARKETEine Spitzenbeamtin sagte, die Debatte über Europa sei so verzerrt, dass die Menschen keine „informierte Entscheidung“ treffen könnten. Viviane Reding, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, machte diesen Kommentar während einer Rede in London: „Gefährlich“.

Viviane Reding wurde für Äußerungen kritisiert, die den Briten mangelnde Entscheidungsfähigkeit zu einem Referendum über die EU-Mitgliedschaft bescheinigten.

„Die Briten sind zu unwissend über Europa, um in einem Referendum zu diesem Thema zu entscheiden“, erklärte letze Nacht eine Spitzenbeamtin aus Brüssel. Viviane Reding, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission sagt, die britische Debatte über Europa sei so „verzerrt“, dass die Menschen keine „informierte Entscheidung“ über den Verbleib in der EU treffen könnten. Frau Reding – die betonte, dass 70% der Gesetze des Vereinigten Königreichs bereits in Brüssel gemacht werden – bezeichnete auch David Camerons Forderung, die Immigration aus Europa zu drosseln, als Unsinn und erklärte, dies sei unvereinbar mit einer Mitgliesachaft in der EU.

In ihrer Rede während eines EU-gesponserten „Bürger-Dialogs“ in London beschuldigte Frau Reding Politiker und Medien, die EU so fehlzuinterpretieren, dass es nun unmöglich sei, ein faires Referendum über Britanniens weitere Mitgliedschaft in der EU abzuhalten. „Sie stehen davor, eine nationale Entscheidung zu treffen“, sagte sie. „Wissen die Menschen, die zum Wählen aufgefordert werden, worüber sie entscheiden sollen?“ „Fakt ist, dass ich sehr of eine komplett verzerrte Wahrheit präsentiert sehe und wie können Leute dann eine informierte Entscheidung treffen? Sie können es einfach nicht.“

Der Eu-Minister David Lidington kritisierte ihren Kommentar, und erklärte, dass pro-EU Ansichten eine weit verbreitete Öffentlichkeit im Vereinigten Königreich haben, auch auf BBC.

„Berechtigte Sorge“ – Frau Reading wurde dafür angegriffen, sich über die Sorgen der Menschen hinwegzusetzen, weil dies dazu führen könne, dass sie sich Anti-EU-Parteien wie der UKIP von Nigel Farage zuwenden könnten.

Er fügte hinzu: „Es ist sehr gefährlich, Vermutungen darüber anzustellen, was jemanden qualifiziert, zu wählen.

Pawel Sidlicki, vom think tank Open Europe („Offenes Europa“), sagte: „Mrs. Reding verkörpert die Vorgehensweise der EU-Eliten, bei der Behandlung der Öffentlichkeit: die Auseinandersetzung mit den Bürgern oberflächlich aufgreifen, während man jede stichhaltige Kritik zurückweist. Berechtigte Sorgen in solch einer selbstherrlichen Art und Weise zurückzuweisen, treibt die Menschen nur zu populistischen  Anti-EU-Parteien. Traurigerweise machen EU-Politiker wie Reding oft einen besseren Job, Menschen diesen Parteien zuzutreiben, als diese selbst tun.“

Frau Reding sagte, die britische Öffentlichkeit müsse mehr über „die Fakten“ über Europa aufgeklärt werden. Sie sagte, dass das Europäische Parlament nun das „mächtigste Parlament in Europa“ ist, weil es neue Gesetze unterzeichnet, die von der Europäischen Kommission vorgeschlagen werden. „Siebzig Prozent der Gesetze dieses Landes werden vom Europäischen Land mitentschieden. Daher ist es nicht gleichgültig, wen man in das Parlament entsendet.“

Frau Reding deutete außerdem an, dass Britannien die EU würde verlassen müssen, falls Cameron seinen Vorschlag, die Einwanderung aus Europa zu begrenzen, weiterverfolgt. Sie sagte, es sei nicht möglich, die freie Bewegung der Menschen zu bremsen und gleichzeitig den freien Fluss von Waren, Dienstleistungen und Kapital beizubehalten.

Quelle: Daily Mail

16 Comments

  1. pedrobergerac

    13. Februar 2014 at 22:09

    Dann wird es endlich Zeit, die Menschen über unser Geldsystem aufzuklären.

    https://secure.avaaz.org/de/petition/Bundesfinanzminister_Ich_fordere_eine_Aufklaerung_ueber_die_Geldschoepfungsmethodik_der_EZB/

    Bitte unterzeichnen.

  2. Markus Schlender

    14. Februar 2014 at 08:21

    Das ist Typich,
    Die Bürger sind mal wieder zu dumm nur die EU Eliten wissen was gut für uns ist, die Frau weis doch nicht einmal was sie selber will und hiebt vor das die EU Fanatiker wissen was. Für einen Italiener oder einen Griechen gut ist

    Ich sage NEIN zur EUDSSR
    NEIN zud EU Diktatur

    Gruß AZK Leverkusen

  3. Bernd1964

    14. Februar 2014 at 09:22

    Die Arroganz der NWO-Schergen ist wirklich unerträglich. Diese Leute gehören hinter Gitter und die elitäre Verschwörung der Neuen Weltordnung muß beendet werden.

  4. F.Zimm

    14. Februar 2014 at 09:23

    “Siebzig Prozent der Gesetze dieses Landes werden vom Europäischen Land mitentschieden. Daher ist es nicht gleichgültig, wen man in das Parlament entsendet.”

    Und wer hat Brüssel dazu demokratisch gewählt legitimiert?
    Kein einziger Bürger aus allen Mitgliedsländern.
    Hätte man in Deutschland, Östereich, Holland, Frankreich etc die Bürger wählen lassen ob sie denn für ein Ja oder Nein zur Einführung des € stimmen, gäbe es diesen heute nicht.

  5. s.Braun

    14. Februar 2014 at 09:42

    Was kommt als Nächstes ? EU Bürger zu dumm zum wählen – Wahlen werden abgeschafft ?

  6. Livia

    14. Februar 2014 at 09:44

    Im Mittelalter hielt der Klerus die Menschen auch für zu dämlich sich mit den Inhalten der Bibel auseinanderzusetzen!
    Wozu das geführt hat ist reichlich bekannt: Religionsspaltung, Unruhen und schließlich 30Jahre Krieg!
    Frankreichs Monarchen des Absolutismus – in enger Verbundenheit mit der Kirche übrigens, letztere regierte anstatt der sehr jungen Herrscher – hielten es ähnlich, bis 1789!
    Selbsternannte „Eliten“, die den Menschen zu viele Vorschrifren machen, sie bevormunden und sich dabei selbst bereichern fallen irgenwann aus dem Fenster oder landen unter einer Guillotine!

  7. Kutte

    14. Februar 2014 at 10:15

    So langsam werden die Brüsseler Bürokraten nervös.

    Wie sie in den letzten Tagen sich äußerten. Schulz in Israel,
    alle Eurokarten hatten an der Schweizer Volksabstimmung was auszusetzen und hielten es für Europa gefährlich.

  8. Toni

    14. Februar 2014 at 11:49

    Nun sind die Vertreter der EU an dem Punkte angekommen bei welchem sie den Bürgern ihre Entscheidungsfreiheit rauben wollen und das ohne dass sie selber demokratisch gewählt worden wären. Wie lange wollt ihr diesem Treiben noch zuschauen, könnte es sein, dass die Bürger schon so kontrolliert werden, dass sie die Vorgänge nicht mehr realisieren, oder schlafen sie einfach ?

  9. WachtamRheinbeiRhöndorf

    14. Februar 2014 at 12:35

    Diese antibildungsbürgerlichen, postkommunistischen Politräte, gefühlt legitimiert auf niedrigerem Niveau als die NSDAP, käufliche Schergen des globalistischen EU-Terrors wider besseren Wissens, sind die Feinde von Recht, Staat, Volkswirtschaft und der vernunftsbasierten europäischen Integration.

    ‚Lützows wilde, verwegene Jagd‘ sollte b.a.w. die Hymne des AA einer jeden Republik werden…

  10. Alexandra

    14. Februar 2014 at 12:50

    “Wissen die Menschen, die zum Wählen aufgefordert werden, worüber sie entscheiden sollen?” “
    Ich lach mich kaputt. 50 “ der EU- Parlamentarier wissen nicht für was sie abstimmen, kriegen kurz davor einen Zettel wo es draufsteht was zu tun ist, der Rest – ist gekauft….und das ist so schön bequem geworden , man muss nicht extra die Deutschen , die Franzosen , die Polen u.sw. kaufen , es reicht jetzt einen EU-Typ. Kurz, schnell und viel billiger.Weiter so !!!Erst uns die Hirne waschen mit Desinformation, schlechte Schulen und Super RTL und dann sich beklagen dass wir zu dumm sind für eine Entscheidung. Super Arbeit geleistet!! Perverser geht es gar nicht mehr.

  11. Pingback: NEWSTICKER: Fr, 14.02.14 – 13:00 Uhr | Willkommen auf dem inoffiziellen YouTube-Portal von Info-Wars Deutschland!

  12. Dicker-Hals

    16. Februar 2014 at 15:26

    Nicht umsonst wird das Bildungssystem der EU-Staaten Schritt für Schritt „reformiert“.
    Wer dumm ist, kann auch keine Gesetze lesen, geschweige denn interpretieren und schon gar nicht drauf pochen!
    Das hatten wir alles schon im Mittelalter.
    Und deshalb gehen sie auch jetzt massiv gegen das Internet vor, damit der Rest der noch wachen EU-„Bewohner“ in die Zange genommen werden kann!

    Wie sagen die so schön:
    „Wir brauchen mehr Europa“

  13. Raffnix

    19. Februar 2014 at 10:26

    Tatsache ist, wie Reding sagt, dass der Wähler nicht die richtigen Grundlagen hat, um zu entscheiden! Die Frage ist allerdings, weshalb dies so ist.
    In der Schweiz werden von den Politikern bewusst immer Informationen zurückgehalten, gelogen und beschönigt. In der EU wird schon gar nicht versucht, richtig zu informieren, weil dies für Politiker in Arbeit ausufern könnte, und sehr unangenehm ist, das kratzt an der Macht
    ! Demzufolge ist es richtig, wenn das Stimmvolk so wählt, dass Politiker möglichst wenig Macht haben.

  14. Raffnix

    19. Februar 2014 at 10:30

    Wenn Politiker abschätzig übers Volk reden , ist es Zeit, diese zu entfernen.

    Das gleiche gilt für jene Schweizer Politiker, die nun monatelang sagten, dass sie die Probleme ernst nähmen, aber nichts getan haben. Ein Gegenvorschlag wäre das mindeste gewesen! Die Politiker waren zu überzeugt, zu faul und zu blöd.

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